WAS WIR GLAUBEN

Wir glauben, dass das Kapitel 53 von Jesaja den Schlüssel unserer geistlichen wie physischen Erlösung in sich birgt. So heißt es in Jesaja 53,6: „...aber der HERR ließ ihn [Jesus] treffen unser aller Schuld.“ Die-ser Vers ist die Basis unserer Errettung. Jesaja 53,4 lautet aus dem Hebräischen übertragen: „Unsere Krankheiten er hat sie getragen, und unsere Schmerzen er hat sie auf sich geladen.“ Dieser Vers ist die Basis unserer Heilung. Matthäus übernimmt diesen Vers des Alten Testaments, wenn er in Matthäus 8,17 sagt: „...damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: ‘Er selbst nahm un-sere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.’“ Wenn wir glauben können, dass Gott Jesus unsere Schuld treffen ließ und es Errettung für uns gibt, eben weil er unsere Schuld auf Jesus legte, dann können wir ebenfalls die andere Aussage Jesajas glauben, nämlich dass Gott auch unsere Krankheiten und Schmerzen auf Jesus legte und uns aus diesem Grund auch Heilung bereitsteht.

Wir glauben, dass das Wort der Same ist, der, wenn er einmal gesät ist, eine überreiche Ernte hervor-bringen wird. Wir müssen zunächst verstehen, welche Vorkehrungen dem Wort Gottes zufolge für Heilung getroffen worden sind, bevor wir uns die daraus resultierenden praktischen Auswirkungen zu Eigen machen können. Aus diesem Grund zitieren wir, bevor wir beten, das Wort Gottes über Heilung, um in dem, der es hört, ausdauernden Glauben zu bewirken, der die Substanz der Dinge wird, auf die man hofft, und sich durch die Manifestation der Heilung beweist (vgl. Hebr 11,1; wörtl. a. d. Engl.).

Wir glauben, dass es eine Erfüllung mit dem Heiligen Geist gibt, die jedem Christen zugänglich ist. Der Heilige Geist hat eine Salbung, die Kraft bewirkt und von einem Leben, das Jesus ausgeliefert ist, emp-fangen und vermehrt werden kann.

Wir glauben an die neun Gaben des Geistes und die Wichtigkeit der Frucht des Geistes, die den Gaben Kraft verleiht.

Jeder Gebetsdiener in diesem Dienst muss von Gott gerufen sein, sich Seinem Heiligen Geist ausgeliefert haben, nach einer Zunahme der Salbung trachten, offen dafür sein, jede Gabe des Geistes auszuüben, die notwendig ist, um die Bedrückten zum Leben zu führen, sich täglich im Wort und Gebet Nahrung holen und Gott stets die Ehre für das geben, was er getan hat.

Jeder Gebetsdiener soll nicht nur den Kranken dienen, sondern auch mithelfen, dass andere im Leib Christi für diese Aufgabe zugerüstet werden.

Dieser Dienst und seine Diener dienen dem Leib Christi und ordnen sich dessen Leiterschaft unter. Wir ersuchen diese Leiterschaft um ihre geistliche Unterstützung und bitten sie, sich an unsere Seite zu stellen, damit wir in unserem Einssein die Kraft und Stärke haben, die erforderlich ist, damit die Kranken befreit werden.

GLAUBENSBEKENNTNIS

Die Bibel - Wir glauben an die göttliche Inspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel, sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments (2 Tim 3,16; Hebr 4,12).

Gott - Wir glauben an den einen Gott, der sich in drei Personen offenbart: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist (Mt 3,16-17; Joh 17).

Christus Jesus, wahrer Gott und wahrer Mensch - Wir glauben, dass Jesus Christus von Nazareth Gott ist, der im Fleisch zu uns kam, geboren von der Jungfrau Maria, und dass Er gleichzeitig voll und ganz Mensch und voll und ganz Gott ist (Lk 1,26-38; Joh 14,1-3; Apg 2,36; 3,14-15; Phil 2,5-11; Eph 1,3-15).

Der Heilige Geist - Wir glauben, dass der Heilige Geist die dritte Person der Dreieinigkeit ist; Sein Ziel innerhalb des Heilsplans besteht darin, von Sünde zu überführen, die Wiedergeburt zu bewirken und den bußfertigen Gläubigen zu heiligen und zu kräftigen, den Gläubigen in ein Verständnis der Heiligen Schrift hineinzuführen, in den Gläubigen zu wohnen und ihnen so, wie Er will, Gaben zu geben, damit sie den Menschen dienen können, so wie Christus jenen dienen würde. Wir glauben, dass die Manifestationen des Heiligen Geistes, wie sie in 1. Korinther 12,8-11 dargelegt sind, sowie die Wichtigkeit der Frucht des Geistes, die den Gaben Kraft verleiht, heute in den Kirchen und Gemeinden wirken werden, die sich dem Herrn Jesus Christus ausliefern. Wir glauben, dass ein Gläubiger im Heiligen Geist getauft werden kann, im Augenblick seiner Wiedergeburt oder zu irgendeinem anderen Zeitpunkt nach seiner Wiedergeburtser-fahrung. Wir glauben, dass die Taufe im Heiligen Geist, wie von Johannes dem Täufer verheißen, für alle Gläubigen ist, von den ersten Jüngern Christi empfangen wurde und im Leben vieler, die heute an den Herrn Jesus Christus glauben, sichtbar ist (Lk 11,13; Joh 7,37-39; 14,16-17; Mt 3,11; Apg 1,4.5.8; 10,44-47; 19,1-6; Gal 5,22-23).

Der Mensch - Wir glauben, dass der Mensch in seinem ursprünglichen, natürlichen Stand ein Sünder ist, ohne Hoffnung und ohne Gott, für eine ewige Strafe in der Hölle bestimmt (Mt 25,41.45; Röm 3,19-23; Gal 3,22; Eph 2,1.2.12; Offb 20,14-15).

Sühne durch das Blut Jesu - Wir glauben an die rettende Kraft des Blutes Jesu Christi und daran, dass Er allen, die an Ihn glauben, aufgrund dieses Glaubens Gerechtigkeit zurechnet (Apg 4,12; Röm 4,1-9; 5,1-11; Eph 1,3-15).

Körperliche Auferstehung - Wir glauben an die körperliche Auferstehung Jesu Christi und aller Gläubi-gen (Lk 24,39-43; Joh 20,24-29).

Himmelfahrt - Wir glauben, dass Jesus Christus zum Vater auffuhr und jetzt zur Rechten des Vaters sitzt und dort für uns fürbittend eintritt (Joh 14,1-6; Röm 8,34).

Wiederkunft Jesu - Wir glauben, dass Jesus Christus sichtbar und körperlich auf diese Erde zurückkeh-ren wird, um Seine Gemeinde (Braut) zu sich zu holen und die Welt zu richten (Apg 1,10-11; 1 Thess 4,13-18; 2 Thess 1,7-10; Jak 5,8; Offb 1,7).

Errettung - Wir glauben, die Bedingungen für Errettung sind Buße über Sünde und Umkehr zu Gott sowie ein persönlicher, von Herzen kommender Glaube an den Herrn Jesus Christus, woraus die Wiedergeburt der betreffenden Person und ihr ewiger Lohn im Himmel resultieren. Diese Errettung wird dem Menschen voll und ganz durch die Gnade unseres Herrn und nicht durch eigene Werke zuteil; Werke sind als Weg zur Errettung ausgeschlossen und sind vielmehr die Frucht der Errettung (Mt 25,34.46; Apg 3,19-20; Röm 4,1-5; 5,1-2; Eph 2,8-10; Offb 20,11-13).